Timo Abersfelder lenkt nun die Geschicke
30.01.2012 - JOSSGRUND
Jahreshauptversammlung des 1. FC Burgjoß: Robert Amberg kandidiert nach elf Jahren als Vorsitzender nicht wieder
(kb). Elf Jahre lang lenkte Robert Amberg als Vorsitzender die Geschicke des 1. FC Burgjoß. Auf der Jahreshauptversammlung gab er seinen Posten nun an Timo Abersfelder ab, der von den versammelten Mitgliedern das Vertrauen ausgesprochen bekam. Sorge bereitete dagegen das stetig zurückgehende Interesse der Fans am Verein.
„Elf Jahre lang hatte ich große Verantwortung und war müde“, beschrieb der scheidende Vorsitzende Robert Amberg die Gründe dafür, sein Amt zur Verfügung zu stellen. Der langjährige erste Mann bleibt dem FC aber weiterhin als Schriftführer erhalten, da Paul Müller sein Amt aus zeitlichen Gründen niederlegte. Weiterhin wurden mit Hermann Müller und Benno Eich zwei neue Kassenprüfer gewählt. Zum Abschluss gab es neben Arbeitshandschuhen und einer Machete viel Lob für Ambergs Arbeit. „Ohne Robert gäbe es sicherlich keinen FC Burgjoß mehr“, hob Nachfolger Timo Abersfelder Ambergs Verdienste hervor. Ehrungen gab es auch für Manfred Abersfelder und Rudi Abersfelder, die Urkunden für 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten.
Trotz des Abstiegs aus der Kreisliga A bewertete Amberg den sportlichen Verlauf des B-Ligisten als positiv: „Unsere Mannschaft war für die A-Liga nicht mehr stark genug und in der B-Klasse wird auch Fußball gespielt.“ Momentan befinde sich der FC dabei mit dem fünften Tabellenplatz auf einem guten Weg. Beim Blick auf das Reserveteam, welches auf dem letzten Platz der Kreisliga D rangiert, stießen vor allem die vielen eingehandelten Strafen negativ auf. „Die zweite Mannschaft steht zwar auf dem letzten Platz, wir sollten aber trotzdem fair bleiben“, forderte der Vorsitzende mehr Disziplin von den Spielern.
Doch nicht nur sportlich war einiges los bei den Jossgründern. Bei der Kirchweih und dem Dallesfasching fungierten die Fußballer als Mitausrichter. Darüber hinaus fanden weitere Vereinsaktivitäten wie der Silvesterlauf und die Beteiligung am Weihnachtsmarkt statt.
Besonderen Zuspruch erhielten die Jugendleiter Christoph Wolf und Daniel Hohmann. Trotz der immer schwieriger werdenden Aufgabe, Jugendkicker für den Verein zu gewinnen, wurden innerhalb der JSG Jossgrund in nahezu allen Altersklassen Erfolge erzielt. Der Verein muss sich auch einigen Problemen stellen. Allem voran laste zu viel Arbeit auf zu wenigen Schultern. Zudem sei ein deutlicher Zuschauerrückgang zu verzeichnen. In Planung sind derzeit Bandenwerbung sowie eine 70er-Jahre Disko am 11. Februar für Jung und Alt.