Bahnhofsinitiative stellt zusammen mit den Bürgermeistern Ungermann und Stolz neue Schienen am Bahnhof vor
(rdn). Dass der Bahnhof in Gelnhausen sich in einem wenig schönen Zustand befindet und auch wohl nicht als barrierefrei gelten kann, haben rund 6000 Pendler und Kunden der Bundesbahn im Jahre 2008 in einer Unterschriftenaktion der Bahnhofsinitiative Gelnhausen bestätigt. Nachdem die Deutsche Bahn mitteilte, dass ein behinderten gerechter Ausbau in nächster Zeit nicht realisiert wird, stellten die Bahnhofsinitiative um Olga von Lilienfeld-Toal und die Bürgermeister aus Linsengericht und Gelnhausen, Albert Ungermann und Thorsten Stolz, jetzte eine provisorische Lösung vor.
Mit Provisorien will die Bahnhofsinitiative ein wenig Abhilfe angesichts des Zustands des Bahnhofs schaffen. Bei einem Ortstermin wurde das erste Provisorium vorgestellt. Dabei handelt es sich um Schienen an den Treppen der vier Gleiszugänge, auf denen zumindest Fahrräder und schief gehaltene Koffertrollies herunter beziehungsweise hoch geschoben werden können. Ein System, das nach Worten der Sprecherin Olga von Lilienfeld-Toal bereits in Langenselbold eingesetzt wird.
Ob dieses neue System von den Bahnkunden tatsächlich angenommen wird, soll ein Fragebogen klären, der am Bahnhof und auch in den Rathäusern in Gelnhausen und Linsengericht ausgelegt ist.