Feierstunde im Ausbildungsrestaurant der Beruflichen Schulen
(maw). Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk gab es gestern für den Fachbereich Kunststoff- und Kautschuktechnik an den Beruflichen Schulen in Gelnhausen. Dr. Volker Schmidt, Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverbandes der Deutschen Kautschukindustrie (ADK), überreichte im Rahmen einer Feierstunde im Ausbildungsrestaurant der Schule einen Scheck in Höhe von 40000 Euro. Mit dem Geld soll eine neue Kunststoffblasmaschine gekauft werden, die für die Ausbildung im Fachbereich Kunststoff- und Kautschuktechnik genutzt werden wird.
"In der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern unserer Branche hat die Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechnologie bundesweit eine Spitzenposition erlangt", sagte Volker Schmidt. Gerade in der aktuellen Wirtschaftskrise sei es für die Unternehmen dringend erforderlich, weiterhin auf die Qualifizierung der Beschäftigten zu setzen, betonte er. Jeder Betrieb benötige Spitzenkräfte, um im Wettbewerb bestehen zu können. Die Ausbildung in Gelnhausen sei ein wichtiger Bestandteil, um diese Erfordernisse erfüllen zu können, sagte der Vertreter des Arbeitgeberverbandes. Volker Schmidt hob die unermüdliche Lobbyarbeit von Uwe Hehl von der Veritas AG hervor, der als Vorstandsvorsitzender der "Fördervereinigung zur kautschuk- und kunststofftechnologischen Berufsausbildung e.V." (FKB) immer wieder für die Schule und um den Zuschuss durch den Arbeitgeberverband geworben habe. Der Fachbereichsleiter Kautschuk- und Kunststofftechnik der Beruflichen Schulen, Jürgen Hammerich, stellte das vielfältige Angebot der Schule in der Ausbildung vom Verfahrensmechaniker und Maschinen- und Anlagenführer bis hin zur Weiterbildung zum Techniker an der bundesweit einzigartigen Fachschule für Kunststoff- und Kautschuktechniker vor. Rund 200 Schüler der unterschiedlichen Aus- und Weiterbildungsgänge werden aktuell am Fachbereich in Gelnhausen unterrichtet. Jürgen Hammerich lobte die enge Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen der Branche und der Schule. Er würdigte auch die Arbeit der FKB, in der neben der Schule aktuell 24 Unternehmen aus der Kautschuk- und Kunststoffindustrie Mitglied sind. Sowohl was die Ausbildungsinhalte angehe als auch die Effizienz der Prozessgestaltung - die Kooperation zwischen Unternehmen und Schule sei außerordentlich fruchtbar, betonte er.
Uwe Hehl, Vorstandsmitglied der Veritas AG und Vorsitzender der Fördergemeinschaft, gab dieses Lob umgehend zurück. "Es gibt viele harte Fakten, die den Erfolg der Zusammenarbeit erklären können, aber am wichtigsten ist das einzigartige Engagement der Lehrer hier an dieser Schule", sagte er in seiner Ansprache. Er beschrieb wie angenehm, konstruktiv und spannend die Zusammenarbeit mit den Lehrern der Schule gerade in den Vorstandssitzungen der Fördergemeinschaft sei. Ohne dieses Engagement sei ein Erfolg, wie ihn das Gelnhäuser Konzept darstelle, unmöglich, hob er das Engagement der Lehrkräfte hervor.