DLRG Bieber informiert bei „Tag der offenen Tür“ über ihre Arbeit - Schnuppertauchen
(tra). Im Rahmen der Ferienspiele in Bieber konnten sich 32 Kinder über die Arbeit der DLRG informieren. Der „Tag der offenen Tür“ im Freibad in Bieber war Anlass, auch gleichzeitig ein Schnuppertauchen anzubieten.
Zwölf Kinder nahmen dieses Angebot wahr und machten sich mit Schnorchel, Sauerstoffflasche und anderen Tauchutensilien vertraut. Mitglieder der DLRG standen dabei hilfreich zur Seite.
In einem Zelt wurde per Powerpoint-Präsentation die Arbeit der DLRG vorgestellt sowie Rettungsboote und andere wichtige Rettungsgegenstände, die sich die Besucher auf dem Freibadgelände ansehen konnten. Rettungsstaffeln aus Hanau, Maintal und Bad Soden-Salmünster, nahmen ebenfalls an der Präsentation teil.
Der Vorsitzende der DLRG Bieber, Wolfgang Schmitt, sagte: „Da unsere 115 Mitglieder in Bieber fragten, was wir eigentlich machen, nutzten wir die Gelegenheit, veranstalteten einen ‘Tag der offenen Tür‘ und demonstrierten unsere Dienste und Gerätschaften.“
Von den 20 Aktiven waren fast alle vertreten und sie sorgten mit den acht auswärtigen DLRG-Helfern dafür, dass die Leute ausreichend informiert wurden.
Mit Schnorchel und Flossen
Dem vielseitigen Angebot, von der Wassergewöhnung für Kleinkinder bis zum Rettungsschwimmausbilder, vom Bootsführer bis zum Einsatztaucher, wurde von den Menschen, die vielleicht einmal selbst die Hilfe der DLRG benötigen, großes Interesse entgegen gebracht.
Das Schnuppertauchen war natürlich ein Höhepunkt und von den Kindern besonders erwartet. Dabei wurden Geschicklichkeits-, Bewegungs- und Wasserspiele zur Auflockerung durchgeführt. Spannend wurde es dann, als die Jungen und Mädchen dann selbst mit dem Schnorchel und der Sauerstoffflasche unter Wasser gingen. Da kam bei manchen zuerst schon ein kleines Angstgefühl auf. Aber die versierten Taucher der DLRG, allen voran Ferry Schouwenburg und Peter Mänz, konnten Ängste nehmen und das Tauchen zu einem Erlebnis machen.
Aber das Tauchen war nicht alles, was die Kinder lernten, denn wenn gerettet wird, müssen nicht selten auch andere Maßnahmen durchgeführt werden. So durften die Kinder an ihren Kuscheltieren üben, wie Verbände angelegt werden und lernten, wie die Erstversorgung nach Unfällen aussieht, bis der Arzt eintrifft. Alle Ausrüstungsgegenstände für die Rettung konnten selbst getestet und ausprobiert werden. Aber nicht nur die Kinder waren dabei gefragt, sondern auch Erwachsene konnten ihr erlerntes Wissen auffrischen.
Ein sehr informativer Tag ging im Freibad zu Ende und die Erkenntnis der Menschen wurde gefestigt, dass überall Retter zur Stelle sind, ob DLRG, Rotes Kreuz und andere, die das Leben schützen und in der Not wissen, wie man hilft.