Martinus-Schüler begeistern mit Vorträgen auf Cajons, „Bommwhackers“ und Xylophonen
(bis). Ganz im Zeichen der Fußball-WM in Südafrika stehen in diesen Tagen viele Veranstaltungen. Aus allen Ecken ertönen Trommeln, heiße Rhythmen und Vuvuzelas. So auch beim Schulkonzert, das auf der buntdekorierten Bühne in der vollbesetzten Turnhalle der Orber Martinus-Schule stattfand.
Bei freiem Eintritt konnten die Besucher ein abwechslungsreiches Konzert erleben, zu dem sie Schulleiter Jochen Scheuch begrüßte. Besonders dankte er Ellen Kalweit, die gemeinsam mit Elternbeirat und Förderverein ein Buffet im afrikanischen Stil zusammengestellt hatte.
Aufgeregt waren die jungen Musiker und Sänger am Anfang, doch mit Bravour meisterten sie alle ihren Auftritt. Mitreißende rhythmische Lieder des Schulchors sowie afrikanische und südamerikanische Klänge der Trommeln und anderer Percussion-Instrumente, gespielt von Mitgliedern der Trommel AG‘s unter Leitung von Annette Sauer und Barbara Tauber, begeisterten das Publikum.
Den Auftakt des eineinhalbstündigen Programms bildete „Gigbo“, Trommelklänge aus Ghana, die die Trommler der Klasse 3c präsentierten. Afrikanisch blieb es mit dem bekannten „Pata pata“, das vom Schulchor mit seinen rund 40 Sängern gesungen wurde.
Heitere Vorträge rundeten das Programm ab. Die beiden bekannten Texte von Heinz Erhardt vom Kind der Maden-Witwe, das am Ende vom Specht verschlungen wurde und vom Lama, dem es „niemals wollte glucken, weit im Bogen auszuspucken“, wurden jeweils als Gedicht, als Lied und als Rap aufgeführt und brachten das Publikum zum Lachen und Staunen.
Die Trommel AG der Klassen 3a und 3b spielten einen brasilianischen Samba Reggae, und auf flotte Rhythmen, die mit Holzkisten, den sogenannten Cajons erklangen, legte Justin Randall einen eindrucksvollen Breakdance aufs Parkett.
Auf Xylophonen spielte die Instrumental AG, bevor es mit „Degali“ aus Togo weiterging, das die Trommler der Klasse 4a mit unterschiedlichen Schlaginstrumenten aufführten. Dass „Boomwhackers“, das sind bunte Plastikröhren, interessante Klänge hervorbringen können, bewies die Trommel-AG der Klassen 4b und 4c unter Leitung von Frau Köstler.
„Mother, I feel you“ und „The river is flowing“, indianische Kraftlieder für die Verbindung der Elemente, wurden vom Chor unter Gitarrenbegleitung gesungen und bildeten den krönenden Abschluss des Konzertes.