Letzten Erzählnachmittag der Wintersaison abgehalten
(mbe). "Heiteres und Besinnliches", auch mit einem Blick auf Vergangenes, stand beim Erzählnachmittag in der Watzenborn-Steinberger Heimatstube in der Ludwigstraße auf dem Programm. Das gesamte Team der Heimatstube hatte alles bestens vorbereitet, das fing bei leckeren selbst gebackenen "Kräppeln" zum Kaffee für die Gäste an und ging weiter bis hin zur Ausgestaltung des Raumes.
Es wurden viele Lieder gesungen. Marie Kolmer und Hannelore Schmandt sorgten mit Geschichtchen, Gedichten und Anekdoten für viel Freude. Es war für diese Wintersaison übrigens der letzte Erzählnachmittag.
Mit der Ausstellung "100 Jahre Wasserversorgung in Watzenborn-Steinberg" im gesamten Heimatmuseum steht aber für Ende April oder Anfang Mai die nächste interessante Veranstaltung des rührigen Teams der Heimatstube des Ortsvereins Watzenborn-Steinberg der Heimatvereinigung Schiffenberg auf dem Programm. Dementsprechend wurde in froher Erwartung auch schon mal das Lied "Nun will der Lenz uns grüßen" gesungen. Ganz besondere Mühe hatten sich an diesem Nachmittag Marie Kolmer und Hannelore Schmandt bei ihren gekonnten und viel beklatschten Vorträgen gemacht.
Kolmer ging in einem Gedicht beispielsweise auf die "Demaskierung" ein und stellte dar, wie es früher unter anderem auch ohne "Designerklamotten" ging. Schmandt berichtete bei der Geschichte von der "Meätzelsopp" vom Schlachten im eigenen Haus so wie es früher war und hatte dazu eine heitere Geschichte parat. Nicht nur die "dicke Wurscht" schmeckte da allen Bekannten, die gekommen waren um zu "noaseln" und um festzustellen: "Es Flaasch is mei best Gemois". Das "oarm Wutschie" war dementsprechend schnell verspeist, der "feuchte und fettische Owed koam" und den Hausleuten kam auch etwas, nämlich die Erkenntnis: "Mir schloachte noch emoal, aower diesmoal fier eus allaa". Und zum guten Ende das Erkennen: "Hätte mir Hoink gekocht, wier eus doas net passiert!"